Tradition mit Zukunft

Kleine Geschichte des FLG

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Unser Franz-Ludwig-Gymnasium mit einem attraktiven Schulgebäude in der Bamberger Innenstadt öffnet am 1. Oktober 1890 unter dem Namen „Neues Gymnasium“ erstmals seine Tore. Dieses wurde 1965 nach dem vorletzten Bamberger Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal (1730-1795), der sich als Sozialreformer und Förderer von Schule und Wissenschaft besondere Verdienste erworben hat, umbenannt.

Mit Verfügung des Königlich Bayerischen Kultusministeriums ist die neue Schule von Anfang an auch für Mädchen, evangelische und jüdische Schüler geöffnet. Bereits im Gründungsjahrgang 1890/91 besuchten neben 39 protestantischen 40 „israelitische“ Schüler das Gymnasium mit insgesamt 438 Schülern. Der israelitische Unterricht lag während der ersten 25 Jahre in Händen des Rabbiners Dr. Adolf Eckstein. Auch im Hebräischen wurde Unterricht erteilt.

Mit Stolz blicken wir bis heute auf diese ungebrochene humanistische Schulkultur: So konnte unsere Schule als einziges Gymnasium in Oberfranken auch während des Ungeistes des Nationalsozialismus die Tradition des Humanistischen Gymnasiums mit den Fächern Griechisch und Latein bewahren.

Unsere Schule heute ist geprägt von einem Klima des Miteinanders, der Offenheit und der Toleranz. Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wenden sich unsere Schülerinnen und Schüler bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt und gestalten ihr Schulleben aktiv mit. In der Kooperation mit der Lebenshilfe Bamberg engagieren sich Schüler wie Lehrer für ein Miteinander auf Augenhöhe. Unsere Schülerinnen und Schüler seit Jahren immer wieder hervorragende Platzierungen bei „Jugend forscht“ – so wurde das Franz-Ludwig-Gymnasium 2014 als „erfolgreichste Forscherschule“ ausgezeichnet.

Diese breitgefächerten Aktivitäten unserer Schülerinnen und Schüler beweisen: Ganzheitliche Bildung schreiben wir am Franz-Ludwig-Gymnasium ganz groß. Bildung mit „Herz und Hand“ – diesen Anspruch vermittelt unsere Schule jungen Menschen seit 125 Jahren.

Schulgeschichte
Chronologischer Überblick

1890 wird das Neue Gymnasium (heute Franz-Ludwig-Gymnasium) am Heinrichsdamm eröffnet.

Nach Fertigstellung des Neubaus zwischen Haupt- und Rückgebäude führt die Schule 1963 neben dem humanistischen auch einen neusprachlichen Zweig mit der Sprachenfolge Latein, Englisch und Französisch ein.

1965 erhält das Gymnasium den Namen Franz-Ludwig-Gymnasium – nach dem vorletzten Bamberger Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal (1730-1795), der sich als Sozialreformer und Förderer von Schule und Wissenschaft besondere Verdienste erworben hat.

1974 wird mit Beginn des Schuljahres das Kollegstufenmodell in der 11. Jahrgangsstufe eingeführt.

Februar 1979 wird an der Schule ein pädagogisches Seminar für die Fächer Deutsch, Geschichte und Sozialkunde eingerichtet. Später kommen die Fächer katholische Religionslehre, Englisch, Mathematik und Physik dazu.

1998 richtet die Schule einen neuen Zweig mit Englisch als erster Fremdsprache ein. Die beiden anderen Zweige bleiben bestehen. Die Schülerzahl steigt in den folgenden Jahren an.

2005 wird der Neubau an der Luisenstraße eingeweiht.

2007 beginnt nach dem Abriss des alten Zwischenbaus der Neubau einer Zweifach-Turnhalle, die im Oktober 2008 fertig gestellt.