Besuch 1 – Klasse 9b
Unsere Klasse hat am 17. November 2025 im Rahmen des Musikunterrichts einen Ausflug in die Konzerthalle zu den Bamberger Symphonikern unternommen, bei dem wir zunächst eine kleine Führung hinter die Kulissen bekommen haben und danach noch bei einer Probe zuhören durften.
Eine der Symphonikerinnen führte uns herum. Als erstes durften wir uns auch mal auf die Bühne setzen, wo uns genau die Besetzung erklärt wurde, beispielsweise, dass die Trommler, wegen der Lautstärke ihres Instrumentes eher hinten sitzen und Streicher, wie Geige oder Bratsche direkt um den Dirigenten herum.
Danach wurde uns gezeigt, wie die Räume gegen Störgeräusche abgedichtet sind, wo sich die Symphoniker vorbereiten und, dass sie extra Räume zum Üben haben. Eine Schülerin durfte auch mal die „Bühnen-Uniform“ anziehen, die war aus Wolle und daher sehr heiß. Wir haben gelernt, dass man, um Symphoniker zu werden, auf die Musikhochschule gegangen sein muss, vorherige Berufserfahrung braucht und zwei Instrumente spielen können muss. Im Orchester spielen Menschen von überall aus der Welt und insgesamt 113 Musiker.
Danach hörten wir in einer Probe noch das Stück „Alpensymphonie“ von Richard Strauß. Es war richtig interessant so ein Stück mal in einer Probe mit mehreren Versuchen zu hören, statt in einem perfekten Konzertablauf.
Es war ein wirklich sehr interessanter Besuch, mit vielen neuen und netten Eindrücken, die man bei einem normalen Konzertbesuch nicht erlebt hätte.
Text: Leni Wußmann, Luzia Gundling (9b)
Besuch 2 – Klasse 9a
Wir waren am Montag, den 19. Januar 2026 zu Besuch in der Konzerthalle bei den Bamberger Symphonikern, um uns eine offene Probe anzuhören. Es ging mit einer Führung von der Cellistin Namens Lucie de Roos durch das ganze Gebäude los. Hierbei begannen wir auf der Bühne, wo schon einige andere Musiker und Musikerinnen sich für die Probe durch Einspielen oder Stimmen der Instrumente vorbereiteten. Dort wurden dann auch Fragen an uns über unser „Orchester-Wissen“ gestellt. Die Besichtigung setzte sich auf den Rängen fort und wir bekam weiter spannende Einblicke und vor allem aber viele Informationen über den Alltag, die Ausbildung und wie so ein Orchester mit seinen Konzerten und allem drum herum aufgebaut ist und funktioniert. Unter anderem wurde uns auch erzählt, wie man an eine Stelle bei den Symphonikern kommen kann. Da dies nicht so leicht ist, besteht das Orchester aus Leuten aus der ganzen Welt. Von dort aus gingen wir weiter hinter die Bühne wo wir noch einen Blick auf die Reisekoffer und die Konzertkleidung werfen konnten. Schlussendlich ging es noch in eines der vielen verschiedenen Stimmzimmer, bis wir zu unseren Plätzen geführt wurden.
Die Musiker und Musikerinnen waren nun alle beim Einspielen und Stimmen, was zwar ein wildes Durcheinander aber dennoch ein sehr einzigartiger Klang war. Als nun der Dirigent hereinkam, begann die Probe. Sie spielten Antonin Dvoraks Symphonie Nr.5 F-Dur op.76. Zuerst spielten sie das Stück einmal ganz durch. Danach wird das Spiel vom Dirigenten Jakub Hrusa nachbesprochen und die Musiker und vor allem bestimmte Gruppen werden angewiesen etwas zu verbessern oder zu verändern. Dabei hört man durch die Akustik in der Halle jedes Instrument einzeln gut heraus, aber es entsteht auch ein voller Klang aus allen Instrumenten und Melodien. Das Stück ist sehr beeindruckend und fantasievoll und auch die Arbeit während den Proben gibt nochmal einen ganz neuen Einblick. Es war eine sehr besondere Erfahrung und es lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch bei den Bamberger Symphonikern.
Text: Eva Pfuhlmann, Charlotte Bär (9a)
Fotos: K. Sengewald